Mensch: Theater! - Theaterpädagogik mit Biss - Theaterprojekte und Produktionen für den deutschsprachigen Raum

Engagement für persönliche & gesellschaftliche Entwicklung, mehr Zivilcourage, Vielfalt und Akzeptanz - gegen Gewalt, Extremismus, Intoleranz

theaterpädagogische Workshops von "Mensch: Theater!"

Was: 

Wir bieten Kurse, die individuell auf die Zielgruppe zugeschnitten werden. Themenorientiert als Langzeitprojekt oder Impuls-Einheit insbesondere zu den Themen: 

  • Gewaltprävention 
  • Theater von Anfang an
  • Kompetenztraining 
  • ästhetische Bildung
  • Frühförderung
  • Integration
  • Mobbing 
  • Maskentheater
  • Inszenierung von Theaterstücken

Für wen: 

  • Unternehmen
  • Schulklassen 
  • Kindertagesstätten
  • Jugendhäuser
  • soziale Bildungseinrichtungen
  • öffentliche oder private Bildungsträger
  • Schüler
  • Erzieher/Innen
  • Pädagogen in sozialen Institutionen
  • Lehrer
  • Interessierte mit abgeschlossener sozial/künstlerischer Berufsausbildung


Wie:

“Mensch: Theater!" garantiert:

  • individuelle Trainings, je nach Ihren Wünschen und Möglichkeiten 
  • eigene Ideen und Impulse der Teilnehmer werden aufgenommen und in die Arbeit eingeflochten


mögliche Zeitrahmen:

  • Unterrichtseinheiten á 45 min 
  • Wochenend- Workshops 
  • Intensivwoche/n mit je 2 bis 8 Stunden täglich

"Die sind doch eh alle gleich!" - ein Workshoptag zum Thema Vorurteile 

Zeitbedarf: min. 3-4 UE
Zielgruppe: Schüler ab Klasse 6, Erwachsene

In einer Zeit in der viele hilfesuchende Menschen zu uns kommen finden Veränderungen um uns herum statt.
Unterschiedliche Sichtweisen, Kulturen und Religionen treffen aufeinander.
Dies erzeugt bei einigen Menschen Angst und Unsicherheit, stellt unsere Gesellschaft vor große Aufgaben.

Verschiedene Wertevorstellungen treffen aufeinander.

VorUrteile entstehen oder finden sich vermeintlich bestätigt. 

Wir begeben uns mit den Jugendlichen in einer szenischen Diskurs. Stellen fest wie schnell wir aus Unwissenheit Menschen in Schubladen stecken. Erleben wie wichtig es ist miteinander zu reden.
Bauen Ängste und Vorurteile ab.


Zeigen jedoch auch die Grenzen der Toleranz auf, wenn wichtige demoktratisch/ freiheitliche Werte gefährdet werden. Wenn z.B.: Jugendliche durch Familienmitglieder kontrolliert werden, MitschülerInnen isoliert werden, Homosexualität geächtet wird, Ungerechtigkeiten entstehen.
Wir skizzieren einen gemeinsamen Weg, für ein friedliches und respektvolles Zusammenleben



Mensch: Theater!


Workshops für die Präventionsarbeit 

Zeitbedarf: min. 3-4 UE
Zielgruppe: Schüler ab Klasse 6

Die Teilnehmer erarbeiten ergänzend zu unseren interaktiven Forumtheaterstücken eigene Szene aus ihrem direkten Umfeld. 

Hier können sie sich in verschiedenen Situationen erproben und ausprobieren, finden gemeinsam einen Ausweg in zunächst ausweglos wirkenden Situationen. 

Vorrangig in Schulen bearbeiten wir so mit den Teilnehmern Themen wie Mobbing, Sucht und Gewalt und laden zum Erleben und Verändern ein. Da in unseren Workshops Jede/r Teilnehmer/in involviert wird, erleben die Protagonisten oftmals einen spannenden Perspektivenwechsel.

Einmischen ist bei uns erwünscht!!! 

Somit verarbeiten die Kinder und Jugendlichen diese Themen anders, als beim bloßen „Darüber reden“ und erinnern sich schneller an Handlungsmöglichkeiten, wenn sie sich in schwierigen Situationen befinden. 

Wir erreichen, dass sich die Teilnehmer anders über bestimmte Themen austauschen (nämlich auf der Spielebene), dabei freier Handeln und Agieren können (als auf der Gesprächsebene).  

Frei nach dem Motto „Erleben, statt Belehren“

Die Schüler verinnerlichen das Geschehene und Gesehene anders, weil sie wirklich teilhaben, in der Situation zugegen sind. "Der Mensch lernt übers Spielen". Er setzt sich mit sich und seiner Umwelt interaktiv auseinander und erlangt somit Erkenntnisse. Unsere Forumtheaterworkshops wirken somit präventiv und nachhaltig.  

Mensch: Theater!

Video

Stimmen


Sprachförderung, Stimmtraining

Zeitbedarf: min. 3-4 UE
Zielgruppe: Schüler, Auszubildende, Erwachsene

Sprachbarrieren können ein Produkt der eigenen Unsicherheit sein.

Wir arbeiten zunächst körperlich, denn die Körperhaltung ist eng verknüpft mit unserem Gefühl zur jeweiligen Situation und beeinträchtigt unsere Stimme und Sprache.

Spielerische Auflockerungsübungen und Sprachtrainings ermöglichen den Teilnehmern, sich freier zu fühlen und Vertrauen in die jeweilige Situation zu geben.

Unsere Stimme und Sprache ist der Ausdruck unserer Seele und unseres Befindens. Daher bedarf diese Arbeit besondere Behutsamkeit und Zuwendung.

Durch konkrete Körper- Sprach- Stimm und Atemübungen, und das Erkennen und Einfühlen in Situationen, wo die Teilnehmer bei sich sprachliche Barrieren vermuten, werden die Probanden Schritt für Schritt an ihre jeweiligen Themen herangeführt.

Die Stärkung des Selbstwertgefühls und die damit verbundene Sicherheit in der Sprache und Stimme kann die wundervolle Konsequenz unserer gemeinsamen Arbeit sein.

Mensch: Theater!

exemplarisches Projekt mit Schülern 



Präsentationstraining

Unser Präsentationstraining ist ausgelegt für Schüler der 5. – 13. Klasse, in deren Schulalltag Präsentationen, Referate und dergleichen ein fester Bestandteil sind.

Ein Vormittag lang erarbeiten ein ausgebildeter Schauspieler sowie eine erfahrene Theaterpädagogin die Grundlagen einer Präsentation.
Wichtiger Bestandteil dabei sind Sprache sowie Körpersprache und die damit verbundene Außenwirkung.


Fragen wie: „Wie nehme ich mich selbst wahr – und deckt sich meine Selbstwahrnehmung mit meiner Wirkung auf andere“?, oder: „Wie kann ich mein Lampenfieber kontrollieren bzw. mir meinen hohen Adrenalinspiegel sogar zu Nutzen machen?“, werden thematisiert und geklärt.

Dieser Workshop fördert:

  • Selbst- und Fremdwahrnehmung
  • Selbst- und Fremdannahme
  • Die Bereitschaft, sich im kollegialen Miteinander zu Üben
  • die Sicherheit sich selbstbewußt in Bewerbungssituationen zu erleben


Der Workshop wird kreativ und abwechslungsreich gestaltet. Originelle Konzentrationsspiele, Übungen zur Stimm- und Körperaufwärmung, sowie letztendlich die Vorbereitung und Präsentation einer eigenen Idee, sind Inhalt des Vormittages. Das Feedback dazu kommt aus Schülerreihen und von den zwei Fachkräften.

Es war anders, nicht immer das Gleiche“, sagte einmal ein Schüler bei der anschließenden Reflektion, Struktur und Aufbau habe ihm sehr gut gefallen.

Das Präsentationstraining ist auch für den späteren Start ins Berufsleben eine gute Übung!

 

 


Tanzpädagogik

Das Tanzen nicht nur Walzer oder Foxtrott sein muss ist hinlänglich bekannt.

Welche tänzerischen/ performativen Möglichkeiten in jedem von uns stecken und wie sich gemeinsames Tanzen auf Gruppenprozesse auswirken kann wissen oft nur wenige.

Dieser Kurs gibt Ihnen die Möglichkeit Ihren Körper Ihr ganzes Wesen einmal ganz neu im Tanzen zu erfahren. Dabei geht nicht um das Erlernen von Tanzschritten oder Pirouetten, sondern um ein ganzheitliches Erfahren von Musik und Bewegung.

in diesem Kurs arbeiten wir mit folgenden Elementen:

  • Tanz der „Fünf Rhythmen“ nach Gabrielle Roth
  • Improvisation und spielerische Bewegung
  • Rollen-Tanz
  • Wahrnehmungs- und Entspannungsübungen
  • Malen und schreiben
  • Performance
  • „Tanz der Stille“ (Tanz ganz ohne akustische Untermalung)


Im Rahmen dieses Workshops werden grundlegende Kompetenzen vermittelt, um mit einer Gruppe tanzpädagogisch arbeiten zu können.

 

 


"Ein Biest wohnt in meinem Haus" - Maskentheater

Wir alle tragen Tag für Tag, bewusst oder unbewusst, eine Maske. Ist es der Maleroverall, der aus dem bedeutsamsten Menschen rein äußerlich ein Tele Tubbi macht, ist es der Nadelstreifenanzug, der seinem Träger eine gewisse Souveränität und Seriosität gibt. 
Rein äußerlich erscheinen in beiden Fällen die jeweiligen Maskierten verändert. Anders als sie natürlich erscheinen. 

Wie leicht sich diese Beobachtungen in die Theater- und Maskenspielarbeit integrieren lassen, sieht man an den klaren Veränderungen der Haltung und Bewegung des Spielers, wenn dieser auch nur einen imaginären Hut aufsetzt. Schon die reine Vorstellung eines, wie auch immer geschaffenen Hutes schafft eine Art Maskierung. Eine Maskierung erfolgt in dem Fall durch reine Imagination.

Auch gibt es eine Maskierung durch die innere Haltung eines Menschen zu einer bestimmten Situation. Hat beispielsweise eine Person eine generelle Unlust auf ein bestimmtes Happening, wird es dieser Person schwerlich gelingen Freude daran zu finden, geschweige denn einen Gegenüber dazu zu motivieren. Sie hat sich eine innere Unlust-Maske übergestülpt, die sie kaum abzunehmen vermag.

Das Wesen der Maske als Solche könnte also schon in den puren inneren Haltungen der Menschen auszumachen sein.

Weitere Informationen und Bilder von Maskenaktionen finden Sie auf unserer Maskentheaterseite: www.maskentheater.eu.

Workshop-Angebote für Sie und Ihre Institution:

Maskenbau- Workshops

Video

 



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