Mensch: Theater! - Theaterpädagogik mit Biss - Theaterprojekte und Produktionen für den deutschsprachigen Raum

Engagement für persönliche & gesellschaftliche Entwicklung, mehr Zivilcourage, Vielfalt und Akzeptanz - gegen Gewalt, Extremismus, Intoleranz

DOSSIER: RONALD AKKERMAN von Suzanne van Lohuizen

ist ein Theaterstück zur Thematik “AIDS”.

Spieldauer: 60-70 Minuten
Zielgruppe: Erwachsene

Themenfelder: AIDS, Krankenpflege

Hallo. Ich heisse Ronald. Ronald Akkerman und ich bin gerade beerdigt worden. Die da hinten heisst Nachtigall... eigentlich Judith, aber ich habe sie immer Nachtigall genannt, fand ich schöner. Nachtigall war auch auf meiner Beerdigung, hat sie ganz schön mitgenommen. Am liebsten möchte sie jetzt vor Erleichterung schreien, tanzen. Aber sie wird nichts davon tun.“

So beginnt dieses Stück.

In behutsamen und eindringlichen Szenen erzählt DOSSIER: RONALD AKKERMAN die Geschichte zweier Menschen und ihrer Beziehung angesichts einer tödlichen Krankheit. Aus den gegenseitigen Vorbehalten und Vorurteilen werden allmählich tiefe Zuneigung und wirkliches Verständnis.

DOSSIER: RONALD AKKERMAN ist eine Parabel auf die Liebe und das Leben.

Vom langsamen Sterben eines Aidskranken und zugleich die Geschichte einer Annäherung zweier ganz unterschiedlicher Personen: des Kranken Ronald und seiner Pflegerin Judith. Aus den gegenseitigen Vorbehalten und Vorurteilen werden allmählich tiefe Zuneigung und wirkliches Verständnis.

Es geht um zwei Menschen und um ihre Beziehung angesichts einer tödlichen Krankheit. Für den aidskranken Ronald verändert sich zwangsläufig alles. Die Krankheit bestimmt in radikaler Form sein weiteres Leben. Die Krankenpflegerin Judith versucht sich der Nähe dieser Abhängigkeitsbeziehung zu entziehen, doch muß sie sich angesichts des Todes dem Leben stellen.

Der Tod setzt der konfliktreichen Beziehung ein Ende, ohne dass die beiden zu einer Aussprache, zu einer Lösung finden – vielleicht gibt es auch keine Lösung.
Die Autorin Suzanne von Lohuizen stellt in dem Stück zwei Realitäten nebeneinander. Der gestorbene Ronald Akkerman trifft auf Judith; sie durchlaufen noch einmal ihre gemeinsame Zeit.

Zwei Personen, eine Krankenschwester, ein Patient, ein Thema. Ehrlich, packend und berührend.

Thema AIDS. Lieber nicht? Oder doch? Was, wenn daraus ein starkes Kammerspiel wird? Allgemein gültig und ohne erhobenen Zeigefinger. Ein einfaches Bühnenbild, Blickkontakt nur wo er Sinn macht, kein Wort zu viel, ein perfektes Spiel: ein Stoff für alle - eindrücklich umgesetzt. Eine Parabel weit über das Thema hinaus. Es geht um alles. Es geht um Liebe. Es geht um Krankheit. Es geht um den Tod. Drei Themen fürs Theater. Drei Themen fürs Leben. In einem Stück vereint. 



Pressestimmen


Spiel: Franca Basoli und Bodo Krumwiede
Regie: Lubosch Held



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